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GütesicherungGütesicherungGütesicherungVerfahrenstechnik
Materialprüfung in der SLV Mannheim
Prüfung von Werkstoffen, Schweißverbindungen und Bauteilen
Rasterelektronenmikroskop

REM Aufnahme
Als neutrale Stelle für Industrie, Handwerk und öffentliche Institutionen
führt das nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierte Prüflabor der
SLV Mannheim Untersuchungen, Gutachten und Schadensfallanalysen
an Werkstoffen, Schweißverbindungen und Bauteilen durch.
Hierfür stehen in allen Bereichen die erforderlichen Prüfgeräte und Anlagen
zur Verfügung, die von erfahrenem qualifiziertem Personal bedient werden.
Neben der Einrichtung für die klassischen Prüfverfahren, wie z.B.
Durchstrahlungs- und Ultraschallprüfung, Zug- und Biegeversuch sowie
Makro- und Mikro-Gefügeuntersuchungen, sind insbesondere ein
Rasterelektronenmikroskop (REM) mit energiedispersiver Röntgenmikroanalyse
(EDX), zwei Anlagen zur filmlosen Röntgenprüfung (Röntgen-Makro- und
Mikrofokus-Röhre) sowie ein Spektralanalysegerät zu nennen.
Auf der Basis moderner Prüfeinrichtungen und durch ständige Qualifizierung
der Mitarbeiter, ist in der Materialprüfung der SLV Mannheim die stetige
Anpassung an die Entwicklungen in der Werkstoff- und Fügetechnik sichergestellt.

Im Einzelnen werden folgende Verfahren zur zerstörenden und zerstörungsfreien Prüfung eingesetzt:
  • Sichtprüfungen
  • Oberflächenrissprüfungen
    (Eindringprüfung und Magnetpulverprüfung)
  • Ultraschallprüfungen,
  • Dichtigkeitsprüfungen
  • Durchstrahlungsprüfung (u.a. filmlose Radioskopie mit Makro-
    und Mikrofokusröhre)
  • Zug-, Druck-und Biegeversuch Kerbschlagbiegeversuch
  • Härteprüfung (nach Vickers, Brinell und Rockwell
    sowie mobile Härteprüfung)
  • Spektralanalyse (Eisen-, Nickel-, Aluminium-, Kupfer-, Titan- und Kobaltlegierungen)
  • metallographische Untersuchungen (u. a. Herstellung von Makro- und
    Mikroschliffe, Korngrößenbestimmung)
  • Zug-, Biege- und Schälversuche an Schweißverbindungen
    von Kunststoffen
  • Untersuchungen mit dem Rasterelektronenmikroskop
    (REM) und EDX-Analysen.
Das Leistungsangebot im Rahmen der Akkreditierung des Prüflabors durch
die Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) kann der Anlage zur Akk-
reditierungsurkunde
entnommen werden. Innerhalb der in der Anlage zur Akkreditierungsurkunde gekennzeichneten flexiblen Akkreditierungsbereiche ist dem Prüflaboratorium die Anwendung der hier aufgeführten genormten Prüfverfahren mit den jeweils aktuellen Ausgabeständen der Normen gestattet, sofern das Messprinzip bereits im Akkreditierungsumfang enthalten ist.

Verfahrensprüfungen

Zur Qualifizierung von Schweißanweisungen (Welding Procedure
Specification - WPS) begleiten wir schweißtechnische Verfahrensprüfungen
mit Prüfung und Auswertung nach nationalen und internationalen Regelwerken
wie DIN EN ISO 15610, 15611,15612, 15613 und 15614-ff bzw. Werksspezifikationen.

Gutachten / Beratung
Mit Hilfe einer umfassenden gerätetechnischen Ausstattung einschließlich
eines Rasterelektronenmikroskops (REM) zur Untersuchung von Bruch-
oberflächen und der EDX-Analyse führen wir Beweissicherungsgutachten,
Sachverständigengutachten oder Schadensgutachten für private
und öffentliche Auftraggeber oder Gerichte durch.
Auf Basis der umfangreichen Erfahrungen aus den genannten Bereichen
der Prüfung und Begutachtung beraten wir Sie kompetent bei Ihren
schweißtechnischen Anwendungen.

Filmlose Radioskopie

In sehr vielen Anwendungsfällen stellt die Röntgenprüfung von Schweißnähten und Werkstoffen die zuverlässigste und aussagefähigste Prüfung dar.

Neben der Durchstrahlungsprüfung von Schweißer-Prüfstücken werden auch Bauteilkomponenten überprüft.

Die filmlose Radioskopie erlaubt sog. „dynamische“ Prüfungen, d.h. das Werkstück kann während der Prüfung bewegt und somit in unterschiedliche Richtungen durchstrahlt werden. Dies garantiert eine zuverlässige Fehlerauffindbarkeit. Da außerdem die zeitaufwendige Filmentwicklung entfällt, ist diese Technik auch wesentlich schneller und damit effizienter.

Röntgenmikroanalyse
Mit Hilfe der EDX, die mit dem REM eine sinnvolle, ja sogar technologisch
notwendige Ergänzung darstellt, kann die chemische Zusammensetzung
unter anderem auch an sehr kleinen Partikeln, Gefügebestandteilen,
Ausscheidungen oder z. B. Korrosionsprodukten nachgewiesen werden.
Metropolregion Rhein-Neckar